Bekannte Betrugsmaschen

Seien Sie immer auf dem laufenden mit den neuesten Betrueger Maschen. Wir haben einige hier niedergeschrieben, damit Sie informiert und sicher online Verkaufsseiten nutzen koennen.

Elektronik:

Der Betrüger inseriert ein ungenutztes Samsung Galaxy S5 zu einem unglaublich günstigen Preis. Der Käufer möchte sich das Schnäppchen nicht entgehen lassen. Er nimmt Kontakt mit dem Verkäufer auf und überweist diesem kurzerhand das Geld. Doch der Käufer wartet vergebens auf die Lieferung seines Smartphones. 

Tiermarkt:

Ein Tierliebhaber stößt beim Stöbern auf HWK auf ein einen niedlichen Hundewelpen und entscheidet sich dazu diesen zu kaufen. Während der Verhandlungen mit dem Verkäufer stellt sich heraus, dass sich das Tier zurzeit noch im Ausland befindet. Der Käufer wird darum gebeten, die Transportkosten vorab zu überweisen, damit der Verkäufer die Sicherheit hat, dass das Tier auch wirklich von dem Käufer entgegen genommen wird. Der Käufer stimmt zu und überweist das Geld. Daraufhin bricht der Kontakt zum Verkäufer ab. 

Automarkt:

Ein Käufer ist auf der Suche nach einem neuen PKW und stößt auf ein super Angebot. Er nimmt direkt Kontakt mit dem Verkäufer auf und bittet um einen Termin zur Besichtigung des Wagens. Der Verkäufer teilt ihm mit, dass sich der PKW sich zurzeit im Ausland befindet und aufgrund der noch anfallenden Transportkosten der Preis so niedrig sei. Für den Käufer klingt das logisch und überweist das Geld an den Verkäufer. Nach der Überweisung meldet sich der Verkäufer nicht mehr.

Schadenersatz 

Angebliche Interessenten schreiben Sie an und bitten um persönliche und Fahrzeugdaten per Mail. Danach melden sie sich nicht mehr. Verkaufen Sie dann das Auto an einen anderen Interessenten und löschen die Anzeige, meldet sich der vorherige Interessent wieder. Er verlangt Schadenersatz, behauptet der erste Mailkontakt wäre schon ein verbindlicher Vertrag gewesen und könne beweisen, dass er das Auto quasi schon mit Gewinn weiterverkauft hätte. 

Kaufantrag 

Ein Interessent bekundet dringendes Interesse an Ihrem Fahrzeug und bittet Dich einen Kaufantrag per eMail zu bestätigen. In diesem Kaufantrag weicht eine Kleinigkeit wie z. B. die Erstzulassung oder ein Ausstattungsdetail von Deinem Angebot ab. Bei der Übergabe wird dann eine massive Preisminderung verlangt oder sogar Schadenersatz. 

Scheck 

Ein im Ausland wohnhafter Interessent bietet an, das Fahrzeug per Scheck zu bezahlen. „Aus Versehen“ kommt dann bei Dir ein Scheck an, der viel zu hoch ausgestellt ist. Der Interessent möchte dann, dass Du den zu viel bezahlten Betrag über einen Bargeldtransfer an ihn zurückschickst. Einige Wochen/Monate später platzt der Scheck dann und man hat das Geld plus den Betrag, den man geschickt hat, verloren. 

Hehler

Bei gestohlenen Fahrzeugen sind in der Regel schon die Umstände der Kaufabwicklung auffällig. Es wird alles per eMail abgesprochen und man trifft sich z. B. auf einem Rastplatz und es wird Barzahlung verlangt. Gefälschte KFZ-Papiere sind leider nicht sehr gut erkennbar. Achte auf vergilbte, verwaschene oder schlecht leserliche Dokumente. Auch unterschiedliche Schriftarten und –typen sind auffällig. 

Transportfirma

Hochwertige Fahrzeuge werden sehr, sehr günstig angeboten. Meldet man sich beim Verkäufer, steht das Fahrzeug plötzlich im Ausland. Der angebliche Verkäufer schlägt dann vor, den Kauf über eine „Treuhandfirma“ abzuwickeln. Vorab soll das Fahrzeug angezahlt und der Betrag über Bargeldtransfer versendet werden. Danach hört man nie wieder etwas vom Verkäufer.